In einer Zeit, in der zwischen Fake und Wahrheit oft nur ein Millimeter Spielraum ist, sehen sich die Menschen nach etwas Echtem. Nach Dingen, denen sie glauben können, denen sie vertrauen. Aber was ist echt? Wie kann ich Vertrauen für neue Ideen, Produkte, Dienstleistungen bekommen?
Eigentlich ist das ganz einfach, in dem wir uns daran erinnern, welche Sinne dafür verantwortlich sind, dass wir etwas glauben. Zunächst haben wir da die visuellen Reize – die Grafik. Desto professioneller und passender, umso mehr trauen wir dem Angebot. Billige Ware darf grafisch „schreien“, teure Ware darf edel, zurückhaltend, farblich hochwertig daherkommen. So schon mal der erste Eindruck. Dazu eine passende Kernaussage von „heute günstig“ bis hin zu „damit werden Sie die Welt von oben entdecken“ – jeder möchte abgeholt werden. Bisher kann das auch der digitale Kanal abbilden. Bei aller Manipulation, ist das für richtig gute Grafiker jedoch simpel und so kann jede Fake Aussage toll verpackt dennoch uns in die Irre führen.
Packen wir das Gehör dazu. Eine dunkle Stimme, der wir vertrauen, eine sinnliche Stimme, deren Verführung wir genießen – die Akustik ist hier schon ein sehr hoher Reiz und dennoch wird das im Marketing leider sehr oft nicht genutzt – übrigens auch ein Thema warum Clubhouse so erfolgreich ist, die visuellen Kanäle haben sich abgenutzt. Sind wir immer noch digital.
Kommen wir jetzt zu einem unschlagbaren Thema, der Haptik. Was wir in der Hand haben, wird in Sekundenbruchteilen bewertet. Es wird für gut befunden oder wandert zurück in die Auslage. Mit einem intelligent gemachten Druckprodukt simulieren Sie, wie sich Ihre Produkte anfühlen – vorab – ohne große Kosten oder gar das Produkt selbst zu versenden. Sie simulieren, wie professionell Ihre Dienstleistung sein wird. Denn alles was wir in die Hand nehmen erzeugt sofort ein Bild „will ich haben“ oder „dem vertraue ich nicht“ im Kopf Ihres Kunden, Lieferanten oder künftigen Mitarbeiters.
Wie kann ich das beeinflussen?
- Die Papierstärke und die Oberfläche (z.B. mit Folie, Lack oder Lackfolie veredelt) sagt uns schon, was für ein
Produkt / eine Dienstleistung wir zu welchen Konditionen erwarten können. Es lohnt sich, sich darüber Gedanken zu machen, denn es kostet nur einen Bruchteil, die passende Haptik zu nehmen – den alle anderen Kosten sind gleich. - Die Größe. Starke Produkte, Marken und Dienstleistungen überzeugen auf großen Formaten, wirken beim Aufschlagen, machen Eindruck und lösen den gewünschten Impuls aus. Machen Sie lieber weniger, dafür allerdings, dass was Sie machen exklusiver – Sie werden es an den Verkaufszahlen merken.
- Veredlung: Hier gibt es neben mega starken Folien, herausragenden Lacken, Falzungen etc. mittleiweile sehr herausragende Möglichkeiten ein „stolpern“ der Finger zu erzeugen. Warum ist das so spannend? Eine Visitenkarte die einfach nur da ist, oder eine mit Veredlung – die mit Veredlung lässt uns neugierig untersuchen, warum meine Finger darüber „stolpern“ und schon habe ich diesen emotionalen Eindruck bei meinem Gegenüber als Anker gesetzt und abgespeichert – geht im digitalen nur mit der Stimme. Und einen Erinnerungsanker setzen, der positiv besetzt ist, ist bei ca. 13.000 Werbebotschaften am Tag schon ein richtig gutes Ergebnis.
- Der Geruch: Papiere können ebenfalls mit einem Duftlack überzogen werden. Ich weiß noch, als wir Weihnachtskarten mit Spekulatiusgeruch gemacht haben – hier wird der älteste menschliche Sinn angesprochen und positiv beeinflusst. Darum riechen Parfümerie Abteilungen auch immer so blumig oder Pflegeeinrichtungen frisch.
Wie Sie lesen, so haben Sie Möglichkeiten mit ein wenig Kreativität bei Ihren Kunden, Lieferanten oder künftigen Mitarbeitern einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wenn Sie das Zusammenspiel zwischen Ihren Druckprodukten und digitalen Inhalten perfektionieren wollen, umso mehr Response zu bekommen, so kann ich Ihnen nur empfehlen sich diese Kombination wirklich anzusehen. Denn es gibt noch einen wesentlichen Aspekt, der für ein Druckprodukt steht: Es wird produziert und kostet damit Geld. Das heißt, der Anbieter – in dem Fall Sie – meint es ernst. Als Kunde, Lieferant oder künftiger Mitarbeiter schätzt er Sie wert, sonst würde er dieses Risiko des Produzierens gar nicht eingehen und die Kosten sparen.
Haptik schafft Wertschätzung.
Ist es kostenintensiv? Kommt darauf an, welchen Aufwand Sie betreiben, um einen richtig guten Kontakt zu generieren. Digitale Leads können auch schon mal über 100 Euro pro Kontakt kosten, die Frage ist dann, welches Ergebnis Sie gerne hätten. Bei Mailings für neue Angebote kann es sinnvoll sein, lieber weniger Adressaten zu beglücken, stattdessen die Zielauswahl konkreter zu machen und drei Folgemailings zu senden – die Erfahrung seit Jahren zeigt, die Ergebnisse sind einfach besser.
Jetzt denken Sie: Toll und welche Möglichkeiten habe ich? Dann haben wir hier die Lösung: Senden Sie uns eine Mail an kontakt@myhahn.de und Sie bekommen unser Haptik-Kit zum kreativen Arbeiten per Post zugesandt – Inhalt: zwei 4D Broschüren und eine Überraschung, die Ihnen zeigt, dass auch der Genuss in der Ansprache eine Rolle spielt.
Empfehlen Sie uns gerne weiter, wenn Wissen ist der Rohstoff, der die Welt zu einer besseren Welt macht, in Kombination mit der Umsetzung – und da sind Sie auf einem richtig guten Weg.
Roberto Wendt, Umsatzarchitekt bei MyHahn